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Teamup Kalender

Business

153.00 Bewertungen
4,7
Entwickler
Teamup Solutions AG
Veröffentlicht
22.07.2016
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Teamup Kalender screenshot
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Wer einen Kalender nicht nur für sich selbst, sondern für eine Gruppe, ein Projekt oder mehrere parallel laufende Abläufe braucht, merkt schnell, dass gewöhnliche Termin-Apps an ihre Grenzen kommen. Teamup Kalender richtet sich genau an diesen Alltag: Termine sollen nicht bloß gesammelt, sondern für mehrere Personen übersichtlich organisiert werden. Ich finde den Ansatz besonders interessant, weil man damit nicht zwingend ein komplettes Projektmanagement-System einführen muss, nur um gemeinsame Verfügbarkeiten und Aufgaben sichtbar zu machen.

Die App gehört zur Kategorie Business und wird von Teamup Solutions AG entwickelt. Sie ist kostenlos erhältlich und ab USK ab 0 Jahren freigegeben. Mit einer durchschnittlichen Bewertung von 4,7 bei rund 5.400 Bewertungen und mehr als einer Million Installationen wirkt sie nicht wie ein Nischenwerkzeug, das nur für eine bestimmte Branche gedacht ist. Trotzdem ist sie nicht automatisch für jeden die beste Wahl. Wer ausschließlich private Einzeltermine verwaltet, wird vermutlich mit einem klassischen persönlichen Kalender schneller ans Ziel kommen.

Was mich beim Einstieg erwartet hat

Beim ersten Öffnen sollte man nicht erwarten, sofort eine vollständig ausgearbeitete Büroorganisation vorzufinden. Der eigentliche Wert entsteht erst dann, wenn man die Kalenderstruktur an den eigenen Ablauf anpasst. Das klingt zunächst nach zusätzlicher Arbeit, ist aber sinnvoll: Ein Verein braucht andere Bereiche als ein kleines Kundenteam, eine Familie andere als ein Veranstaltungsprojekt.

Ich würde deshalb nicht damit beginnen, wahllos Termine einzutragen. Besser ist es, zuerst zu überlegen, welche Arten von Einträgen regelmäßig vorkommen. Bei einem Team könnten das beispielsweise Besprechungen, Außentermine, Abwesenheiten und wichtige Deadlines sein. Bei einer Gruppe mit wechselnden Zuständigkeiten kann eine andere Aufteilung sinnvoller sein. Die App wird dadurch nicht nur zu einer Liste von Uhrzeiten, sondern zu einer gemeinsamen Orientierungshilfe.

Gerade für neue Nutzer ist dieser Gedanke wichtig: Der Kalender funktioniert am besten, wenn die Struktur die Sprache der eigenen Arbeit widerspiegelt. Wenn jeder Eintrag gleich aussieht und nur über den Titel unterschieden wird, verliert man bei vielen Terminen schnell den Überblick. Eine gut vorbereitete Einteilung reduziert später die Suche und macht die Nutzung für Personen leichter, die nicht an der Einrichtung beteiligt waren.

Meine erste Empfehlung lautet daher, vor dem Einrichten ein kleines Beispiel aus dem Alltag zu nehmen. Wer etwa ein Team für Veranstaltungen koordiniert, kann einen typischen Tag mit Vorbereitung, Aufbau, Durchführung und Nachbereitung gedanklich abbilden. An diesem Beispiel zeigt sich schnell, welche Kalenderbereiche gebraucht werden und welche Informationen in einem Termin wirklich stehen müssen.

Die Einrichtung ohne unnötige Komplexität

Nach der Installation würde ich mir bewusst ein paar Minuten für die Grundstruktur nehmen. Nicht, weil die App kompliziert sein muss, sondern weil spätere Änderungen an einer unklaren Ordnung mehr Zeit kosten als ein sauberer Start. Legt man zu viele Bereiche an, wird die Übersicht unruhig. Legt man zu wenige an, landen völlig unterschiedliche Dinge im selben Bereich.

Ein gutes Mittelmaß ist eine Struktur nach Verantwortlichkeit oder Terminart. Für ein kleines Team kann es sinnvoll sein, die Kalender nach Personen oder Arbeitsbereichen zu trennen. Für ein Projekt mit vielen Beteiligten ist dagegen oft die Aufteilung nach Phasen hilfreicher. Ich würde außerdem darauf achten, dass die Namen kurz und eindeutig bleiben. Ein Bereich sollte schon beim schnellen Blick verständlich sein, ohne dass man erst mehrere Einträge öffnen muss.

Der Entwickler Teamup Solutions AG positioniert die Anwendung als Kalender für Gruppen und Projekte. In der Praxis bedeutet das für mich vor allem, dass die gemeinsame Sicht wichtiger ist als eine möglichst persönliche Sammlung von Erinnerungen. Wer diese Perspektive von Anfang an berücksichtigt, vermeidet eine häufige Enttäuschung: Die App ist nicht einfach nur ein privater Kalender mit zusätzlichen Farben, sondern soll gemeinsame Abläufe sichtbar machen.

Für den ersten Test würde ich nicht sofort alle alten Termine übertragen. Ein kleiner, aktueller Ausschnitt reicht. So lässt sich feststellen, ob die gewählte Ordnung verständlich ist und ob die anderen Personen damit zurechtkommen. Erst wenn ein echter Ablauf funktioniert, lohnt sich die vollständige Übernahme der bisherigen Planung.

Der erste sinnvolle Termin

Der wichtigste Moment beim Kennenlernen ist nicht das Anlegen des ersten beliebigen Eintrags, sondern der erste Termin, der tatsächlich eine Absprache ersetzt. Ich würde dafür einen Termin auswählen, bei dem mindestens zwei Personen beteiligt sind und bei dem bisher leicht Missverständnisse entstehen. Das kann ein gemeinsamer Besprechungstermin, eine Schichtübergabe oder ein wiederkehrender Projektschritt sein.

Beim Eintragen sollte der Titel nicht zu knapp ausfallen. „Meeting“ hilft niemandem besonders. Ein Titel wie „Budgetprüfung für Sommerveranstaltung“ beantwortet dagegen sofort die Frage, worum es geht. Ergänzende Hinweise sollten nur Informationen enthalten, die später wirklich gebraucht werden. Zu lange Beschreibungen machen den Kalender nicht automatisch besser; sie können sogar dazu führen, dass wichtige Angaben zwischen Nebensätzen verschwinden.

Eine nützliche Arbeitsweise ist, den Termin aus der Sicht einer Person zu prüfen, die nicht bei der Erstellung dabei war. Ist klar, was passiert? Ist erkennbar, wer betroffen ist? Würde jemand am nächsten Morgen noch verstehen, welche Vorbereitung nötig ist? Wenn die Antwort nein lautet, liegt das Problem oft nicht bei der App, sondern bei einer zu vagen Terminbeschreibung.

Genau hier zeigt sich eine Stärke von Teamup Kalender: Die gemeinsame Planung kann präziser werden, ohne dass jede Information über lange Chatverläufe verteilt bleibt. Für mich ist das der erste echte Erfolg mit der App: Nicht ein hübscher Kalender, sondern weniger Rückfragen und weniger verlorene Absprachen.

Ein realistischer Alltagstest

Stell dir ein kleines Organisationsteam vor, das eine Veranstaltung vorbereitet. Eine Person kümmert sich um Räume, eine zweite um Technik und eine dritte um die Kommunikation. In einem gewöhnlichen persönlichen Kalender könnte jeder seine eigenen Termine führen. Das Problem entsteht dann bei Überschneidungen: Der Techniktermin ist eingetragen, aber niemand sieht, dass die zuständige Person gleichzeitig bei einem anderen Aufbau gebraucht wird.

Mit einer gemeinsamen Kalenderstruktur lässt sich dieser Ablauf übersichtlicher darstellen. Die Beteiligten können relevante Bereiche einblenden und erkennen, welche Aufgaben zeitgleich stattfinden. Der Vorteil liegt nicht darin, dass die App Entscheidungen abnimmt. Sie macht vielmehr sichtbar, wo eine Entscheidung nötig ist. Vielleicht muss ein Termin verschoben, eine Person ersetzt oder ein Arbeitsschritt früher begonnen werden.

Ich würde in diesem Szenario nicht jeden kleinen Handgriff als eigenen Termin anlegen. Das erzeugt schnell ein überfülltes Bild. Sinnvoller ist es, nur die Punkte einzutragen, die für Koordination, Verfügbarkeit oder Übergaben wichtig sind. Diese Grenze ist eine der entscheidenden Fragen bei der Nutzung: Der Kalender sollte die Arbeit erklären, nicht jede Minute dokumentieren.

Wo neue Nutzer leicht durcheinanderkommen

Die größte anfängliche Verwirrung entsteht meiner Erfahrung nach nicht durch das Eintragen eines Termins, sondern durch die Frage, welche Informationen auf welcher Ebene gespeichert werden sollten. Ein Termin beschreibt ein konkretes Ereignis. Die Kalenderstruktur beschreibt dagegen, zu welchem Bereich oder Ablauf dieses Ereignis gehört. Wer beides vermischt, baut schnell eine Ordnung, die zwar am ersten Tag funktioniert, aber nach einigen Wochen schwer lesbar wird.

Ein weiterer Stolperstein ist die Versuchung, für jede einzelne Person eine komplett eigene Ordnung anzulegen. Das kann bei kleinen Gruppen übersichtlich wirken, erschwert aber die gemeinsame Sicht, sobald ein Projekt mehrere Verantwortliche hat. Ich würde deshalb zuerst nach dem gemeinsamen Arbeitsablauf strukturieren und persönliche Besonderheiten nur dort ergänzen, wo sie für die Koordination wirklich wichtig sind.

Auch Farben oder ähnliche visuelle Unterscheidungen sollte man nicht übertreiben. Eine farbliche Kennzeichnung ist nützlich, wenn sie eine klare Bedeutung hat. Wenn jede Kleinigkeit eine eigene Markierung bekommt, muss man sich ständig an ein persönliches Farblexikon erinnern. Für neue Teammitglieder ist das besonders unpraktisch. Weniger, aber konsequent eingesetzte Unterscheidungen sind meiner Ansicht nach besser.

Wer von einem klassischen Einzelkalender kommt, könnte außerdem erwarten, dass jede persönliche Gewohnheit automatisch in einer Gruppenansicht sinnvoll bleibt. Das ist nicht immer der Fall. Ein gemeinsamer Kalender verlangt mehr Disziplin bei Titeln, Zuständigkeiten und Aktualisierungen. Der Gewinn an Übersicht entsteht also nicht allein durch die Installation, sondern durch eine gemeinsame Vereinbarung, wie Einträge angelegt werden.

Praktische Regeln, die sich schnell auszahlen

Für ein Team würde ich eine kurze Schreibregel festlegen: Jeder Termin beginnt mit einem verständlichen Zweck und enthält nur die Informationen, die für die Beteiligten relevant sind. Zusätzlich sollte klar sein, ob ein Eintrag eine feste Verpflichtung, eine Option oder lediglich einen Hinweis darstellt. Solche kleinen Unterschiede verhindern, dass jemand einen vorläufigen Plan mit einer verbindlichen Zusage verwechselt.

Eine zweite hilfreiche Regel betrifft Änderungen. Wenn sich ein Termin verschiebt, sollte nicht parallel ein neuer Eintrag angelegt werden, während der alte bestehen bleibt. Genau solche Doppelungen führen später zu falschen Annahmen. Der Kalender bleibt nur dann zuverlässig, wenn alle Beteiligten ihn als aktuelle gemeinsame Quelle behandeln.

Als dritte Maßnahme würde ich regelmäßig prüfen, welche Bereiche tatsächlich genutzt werden. Ein nicht mehr relevantes Projekt sollte nicht dauerhaft die tägliche Ansicht belasten. Eine aufgeräumte Struktur verbessert die Orientierung stärker als eine möglichst vollständige Sammlung aller historischen Aktivitäten.

Ein weniger offensichtlicher Vorteil dieser Vorgehensweise ist die leichtere Übergabe. Wenn eine Person aus einem Projekt ausscheidet oder jemand neu dazukommt, muss nicht jede Information mündlich erklärt werden. Eine klare Kalenderlogik zeigt bereits, wie der Ablauf gedacht ist. Das ersetzt keine Einarbeitung, verkürzt sie aber spürbar.

Für wen die App besonders gut passt

Ich sehe Teamup Kalender vor allem bei kleinen und mittleren Gruppen, die gemeinsame Termine koordinieren müssen, aber kein schwergewichtiges System für Aufgaben, Dokumente und Kommunikation suchen. Vereine, Projektgruppen, Veranstaltungsorganisationen und Teams mit wechselnden Einsatzzeiten können von der gemeinsamen Sicht profitieren.

Auch für Familien oder Wohngemeinschaften kann die Idee funktionieren, wenn mehrere Personen regelmäßig aufeinander abgestimmte Termine haben. Allerdings sollte man vorher klären, ob wirklich eine gemeinsame Kalenderlogik gebraucht wird oder ob ein einfacher persönlicher Kalender mit geteilter Terminansicht ausreicht. Teamup Kalender spielt seine Stärken dort aus, wo unterschiedliche Bereiche oder Abläufe parallel sichtbar bleiben sollen.

Weniger passend ist die Anwendung für jemanden, der nur private Geburtstage, Arzttermine und gelegentliche Erinnerungen verwaltet. In diesem Fall kann die zusätzliche Struktur eher nach Arbeit als nach Erleichterung wirken. Auch Nutzer, die ein vollständiges Projektmanagement mit Aufgabenstatus, Dateien, ausführlichen Kommentaren und komplexen Abhängigkeiten erwarten, sollten ihre Erwartungen anpassen. Ein Kalender kann Koordination verbessern, ersetzt aber nicht automatisch alle anderen Arbeitswerkzeuge.

Wie sie sich gegen übliche Alternativen behauptet

Gegenüber einem klassischen persönlichen Kalender liegt der Unterschied in der stärkeren Ausrichtung auf gemeinsam organisierte Bereiche. Ein persönlicher Kalender ist oft schneller eingerichtet und für den eigenen Alltag angenehmer, wenn keine komplexe Gruppenlogik nötig ist. Teamup Kalender ist dagegen interessanter, wenn mehrere Perspektiven in einer gemeinsamen Planung zusammengeführt werden sollen.

Im Vergleich zu umfassenden Projektmanagement-Plattformen wirkt ein kalenderzentrierter Ansatz meist fokussierter. Das kann ein Vorteil sein, wenn das Hauptproblem in Terminüberschneidungen und fehlender Sichtbarkeit liegt. Wer dagegen Aufgaben nach Status verfolgen, Dateien diskutieren oder umfangreiche Projektberichte erstellen möchte, wird wahrscheinlich ein spezialisiertes System bevorzugen.

Auch eine einfache Tabelle kann für eine kleine Gruppe zunächst genügen. Sie wird jedoch schnell unhandlich, wenn sich Zeiten ändern, mehrere Personen beteiligt sind und verschiedene Ansichten gebraucht werden. Der Vorteil einer Kalender-App liegt dann in der zeitlichen Darstellung und in der besseren Alltagstauglichkeit. Die Tabelle bleibt sinnvoll, wenn vor allem Daten gesammelt und selten aktualisiert werden.

Technischer Rahmen und Alltagstauglichkeit

Die aktuelle Fassung wird als Version 1.20.11 (783) geführt und setzt mindestens Android 6.0 voraus. Das macht die Anwendung auch für ältere Android-Geräte grundsätzlich interessant, sofern diese Systemvoraussetzung erfüllt ist. Für mich ist das ein praktischer Punkt, weil in Gruppen nicht immer alle mit aktuellen Smartphones arbeiten und eine gemeinsame Lösung nicht an einem einzigen neuen Gerät hängen sollte.

Die kostenlose Verfügbarkeit erleichtert den Einstieg, besonders wenn ein Team die Anwendung erst in einem überschaubaren Ablauf testen möchte. Ich würde trotzdem nicht allein wegen des Preises entscheiden. Wichtiger ist, ob die gemeinsame Kalenderstruktur im Alltag angenommen wird. Eine kostenlose App bringt wenig, wenn die Hälfte der Beteiligten weiterhin ausschließlich über Nachrichten, Notizen oder private Kalender plant.

Die Altersfreigabe ab null Jahren sagt wenig über die Eignung für eine konkrete Arbeitsgruppe aus. Für die berufliche Nutzung zählen andere Fragen: Ist die Struktur verständlich? Werden Termine zuverlässig gepflegt? Passt die gemeinsame Ansicht zum Datenschutz- und Organisationsbedarf der jeweiligen Gruppe? Diese Punkte sollte man intern klären, bevor der Kalender zur zentralen Planungsstelle wird.

Mein Weg zum nächsten sinnvollen Schritt

Nach dem ersten gelungenen Termin würde ich nicht sofort die gesamte Organisation umstellen. Besser ist ein begrenzter Test mit einem wiederkehrenden Ablauf. Dabei lässt sich beobachten, ob die gewählten Bereiche verständlich bleiben, ob Termine rechtzeitig aktualisiert werden und ob die gemeinsame Ansicht tatsächlich Rückfragen reduziert.

Nach diesem Test sollte man die Struktur anhand echter Nutzung anpassen. Vielleicht zeigt sich, dass zwei Bereiche zusammengelegt werden können. Vielleicht fehlt eine klare Trennung zwischen internen und externen Terminen. Solche Änderungen sind kein Zeichen einer misslungenen Einrichtung, sondern ein normaler Teil des Aufbaus. Entscheidend ist, nicht jede kleine Irritation mit einem neuen Bereich zu beantworten.

Ich würde außerdem eine Person bestimmen, die auf die Grundordnung achtet. Diese Rolle muss nicht jede Eintragung kontrollieren. Sie kann aber darauf hinweisen, wenn Titel unverständlich werden, veraltete Bereiche bestehen bleiben oder wichtige Termine doppelt auftauchen. Eine solche Pflege verhindert, dass der Kalender nach einem guten Start langsam wieder unübersichtlich wird.

Wer die App zunächst allein ausprobieren möchte, kann mit einem persönlichen Mini-Projekt beginnen. Drei oder vier klar unterschiedliche Terminarten reichen, um zu prüfen, ob die Struktur intuitiv wirkt. Danach sollte man eine zweite Person einbeziehen. Erst in der gemeinsamen Nutzung zeigt sich, ob die gewählte Ordnung wirklich selbsterklärend ist oder nur für die Person funktioniert, die sie eingerichtet hat.

Mein Urteil für Einsteiger

Ich empfehle Teamup Kalender vor allem dann, wenn du Termine für eine Gruppe oder ein Projekt nicht nur teilen, sondern sinnvoll ordnen möchtest. Der erste Erfolg kommt schnell, wenn du mit einem echten Koordinationsproblem beginnst, statt den Kalender mit alten Einträgen zu füllen. Eine klare Struktur, verständliche Titel und wenige verbindliche Regeln sind dabei wichtiger als eine möglichst detaillierte Einrichtung.

Die App ist kein Ersatz für jedes andere Arbeitswerkzeug und auch nicht automatisch die bequemste Lösung für private Einzeltermine. Ihre Stärke liegt in der gemeinsamen Sicht auf mehrere Abläufe. Wer bereit ist, diese Struktur einmal sauber aufzubauen, erhält ein Werkzeug, das Planung verständlicher und Übergaben leichter machen kann.

Mit mehr als einer Million Installationen und einer durchschnittlichen Bewertung von 4,7 hat Teamup Kalender eine breite Nutzerbasis erreicht. Für mich ist aber nicht die Reichweite der entscheidende Grund, die App auszuprobieren. Ausschlaggebend ist, ob dein Alltag tatsächlich von mehreren Beteiligten, parallelen Terminen und wiederkehrenden Abstimmungen geprägt ist. Wenn das zutrifft, würde ich mit einem kleinen, realen Projekt starten und nach dem ersten erfolgreichen gemeinsamen Termin entscheiden, ob die App dauerhaft in eure Organisation passt.

Highlights

  • Gemeinsame Kalender lassen sich schnell erstellen und übersichtlich teilen.
  • Farbcodierte Termine erleichtern die Orientierung bei mehreren Kalendern.
  • Wiederkehrende Ereignisse sparen Zeit bei regelmäßigen Planungen.
  • Kalender können mit unterschiedlichen Zugriffsrechten verwaltet werden.
  • Die App eignet sich gut für Familien
  • Teams und Vereine.

Einschränkungen

  • Einige wichtige Funktionen sind nur im kostenpflichtigen Tarif verfügbar.
  • Die Vielzahl an Einstellungen kann anfangs etwas unübersichtlich wirken.
  • Für die Nutzung ist in der Regel eine Internetverbindung erforderlich.
  • Benachrichtigungen müssen teilweise manuell und je Kalender eingestellt werden.
  • Die Oberfläche wirkt funktional
  • aber weniger modern als bei manchen Konkurrenten.

Häufig gestellte Fragen

Was ist Teamup Kalender und für wen eignet sich die App?

Teamup Kalender ist ein gemeinsamer Online-Kalender, mit dem sich Termine, Aufgaben und Veranstaltungen übersichtlich organisieren lassen. Die Anwendung eignet sich besonders für Familien, Vereine, Schulen, Arbeitsgruppen und kleine Unternehmen, die mehrere Kalenderbereiche gemeinsam verwalten möchten. Durch unterschiedliche Kalender und Berechtigungen können Nutzer beispielsweise private, berufliche oder organisatorische Termine getrennt darstellen und trotzdem zentral darauf zugreifen.

Kann ich Teamup Kalender kostenlos nutzen?

Teamup Kalender bietet grundsätzlich eine kostenlose Nutzung mit bestimmten Einschränkungen, während zusätzliche Funktionen und größere Kontingente je nach Tarif kostenpflichtig sein können. Vor dem Download oder der Einrichtung sollte man daher prüfen, welche Anzahl an Kalendern, Nutzern, Ansichten und Speicherfunktionen im gewünschten Modell enthalten ist. Für einfache private oder kleine organisatorische Zwecke kann die kostenlose Variante bereits ausreichend sein.

Auf welchen Geräten und Plattformen funktioniert Teamup Kalender?

Teamup Kalender kann auf verschiedenen Geräten genutzt werden, darunter Smartphones, Tablets und Computer. Je nach Version erfolgt der Zugriff über eine mobile Anwendung oder über den Webbrowser. Die Kalenderdaten werden online synchronisiert, sodass Änderungen normalerweise auf allen angemeldeten Geräten verfügbar sind. Eine stabile Internetverbindung ist besonders für die Synchronisierung und den Zugriff auf aktuelle Termine wichtig.

Kann ich mit anderen Personen gemeinsam auf einen Teamup-Kalender zugreifen?

Ja, Teamup Kalender wurde ausdrücklich für die gemeinsame Nutzung entwickelt. Der Kalender kann mit Familienmitgliedern, Kollegen, Vereinsmitgliedern oder anderen Gruppen geteilt werden. Dabei lassen sich häufig unterschiedliche Zugriffsrechte vergeben, sodass manche Personen Termine nur ansehen, andere sie bearbeiten und bestimmte Nutzer die Kalenderstruktur verwalten dürfen. Diese Rollenverteilung hilft dabei, versehentliche Änderungen und unübersichtliche Abläufe zu vermeiden.

Ist Teamup Kalender sicher und was sollte ich beim Datenschutz beachten?

Teamup Kalender verwendet ein webbasiertes Kontosystem und arbeitet mit Zugriffsrechten, damit gemeinsame Kalender nicht automatisch für alle Personen vollständig offenliegen. Trotzdem sollten Nutzer sorgfältig entscheiden, welche Informationen sie eintragen und mit wem sie Kalenderlinks oder Einladungen teilen. Besonders bei sensiblen beruflichen, familiären oder personenbezogenen Daten empfiehlt es sich, sichere Passwörter zu verwenden und die vergebenen Berechtigungen regelmäßig zu überprüfen.

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Teamup Solutions AG
Veröffentlicht
22.07.2016

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